Feature: "Breakin' the wall" (30 min.) Neu produzierte Version von "HipHop in der DDR" für den SWR2 Dschungel. Ein Protagonist wurde aus der Handlung entfernt und das gesamte Feature auf 30 Minuten gekürzt. "HipHop in der DDR" (54 min.; Vinyl) Anfang der 80er Jahre bahnte sich die amerikanische HipHop-Kultur ihren Weg nach Westdeutschland und fand dort begeisterte Aufnahme. Die ideologisch überfrachtete Jugendpolitik der DDR ließ dagegen zunächst kaum kreativen Spielraum zwischen „FDJ“ und „Junger Gemeinde“. Aber unaufhaltsam drangen Musik, Mode und Habitus der neuen Jugendkultur über das westliche Radio und Fernsehen auch in den Osten und breiteten sich zunächst im Untergrund aus. Ab 1985 waren die wenigen HipHopper in Trainingsanzügen und mit bunten Schnürsenkeln dann auch im öffentlichen Raum der DDR sichtbar. Später gründeten sich HipHop-Bands wie „B-Side the Norm“, und der Leipziger Breakdance Workshop kürte den inoffiziellen DDR-Meister. Dort zeigte sich die HipHop-Kultur zwar durch die materiellen Verhältnisse reduziert, aber gerade deshalb von einer neuen, faszinierenden Seite. Hörbeispiel "HipHop im Schleudergang" (30 min.) "Die HipHop-Bewegung in Deutschland lässt sich nur Beschreiben und verstehen mit Blick auf die New-Yorker-Anfänge. [...]Erst im Bezug auf die amerikanische HipHop-Geschichte kann klar werden, was HipHop in Deutschland ist und warum." (Sascha Verlan & Hannes Loh: "20 Jahre HipHop in Deutschland") Das Feature erklärt die Entwicklung der amerikanischen HipHop-Kultur und ihre Verbreitung in Deutschland.
Kurzbeiträge: "Gegen die Wand" (Teil 1-3) Glosse in Form eines 3-Teiligen Roten Fadens zum 15-jährigen Jubiläum des Mauerfalls. Die Glosse versucht anhand von 3 Beispielen negative bzw. positive Eigenschaften von Mauern auf humorvolle Art hervorzuheben. Hörbeispiel "Bavarian Open" (2004) Reportage über die Bavarian Open 2004 im Funkhaus München. "Tunespoon TV" (2004) "tunespoon ist Online-Musikfernsehen, welches einen anderen Weg geht und neue Richtungen aufzeigt. Wir sind der Meinung, dass es sehr viele Menschen gibt, die sich bewusst nicht mit dem Mainstream-Anspruch der kommerziellen Musikfernsehsender identifizieren können und anfreunden wollen." (Quelle:tunespoon.tv) Kurzbeitrag über den damals neu gegründeten Online-Musikfernsehsender Tunespoon Tv. Hörbeispiel "Everquest 2" (2004) Computerspiele werden gemeinhin eher männlichen Nutzern zugeordnet. Eine Ausnahme sind Strategie- und Online-Rollenspiele (MMORPG) die angeblich die Zielgruppe der computerspielenden Frauen durch ihre gestalterischen Inhalte besser bedient als Ego-Shooter oder andere Video-Games. Reportage über Petra Gerster, Spiele-Redakteurin bei GameStar München. Hörbeispiel "Künstlerkolonie Domagkstraße" (2004) Die Funkkaserne in München wurde 1993 von den letzten Soldaten verlassen. Gleichzeitig mieteten sich die ersten Künstler in den Domagkstraße Ateliers an. Aus diesem Kern heraus entwickelte sich die europaweit größte Künstlerkolonie. 2004 übernahm ein neuer Generalmieter das Gelände vom Bund und sorgte prompt für Zwist zwischen Künstler und Vermieter. Kurzbeitrag über die Künstlerkolonie an der Domagkstraße in München.
Unterhaltung: "Spunch" 14-tägige Late-Night-Show zusammen mit Fabian Kühlein. Die Comedy-Show bewegt sich inhaltlich zwischen Boulervard und gehobenem Programm. Amerikanische Spielfilme, große deutsche Vorabendserien und aktuelles Zeitgeschehen werden durch den Fleischwolf gedreht und in neuem Kontext zusammen gesetzt. Ausserdem viele Studiogäste mit Live-Sport, Quartett-Spielen uvm. Elf Sendungen à 2 Stunden. "Spunch Morningshow" Ableger der Spunch-Comedy-Show. Wurde jeweils von 6.00 - 9.00 Uhr während des gesamten Rundgangs der Bauhaus-Universität Weimar 2004 übertragen. Fünf Sendungen à 3 Stunden. "Sport - Tour de France" Sportsendung mit Schwerpunkt Tour de France, Übertragung während des Rundgangs der Bauhaus-Universität Weimar 2004. Vier Sendungen à 1 Stunde.
Festivalradio: "Frequenzwechsel" (2005/2006) Link zu Frequenzwechsel
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